too late....
ist es, die Musik von the days of wine and roses zu Beginn des 21. Jahrhunderts als zeitgemäß vorzustellen. Zu sehr fühlt sich die Band, die sich ihren Namen nach einem Song von Frank Sinatra gewählt hat, dem sogenannten Independent Rock der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verpflichtet: The Fall, Wire, The Birthday Party und Sonic Youth sind die Zitatgeber der 6 Songs auf dieser ersten Single von the days of wine and roses.
Ebenso finden sich Einklänge mit noch weiter zurückreichender Musikgeschichte: The Can (70er-), Velvet Underground und The Beatles (60er-) sowie Gene Vincent und Elvis Presley (50er-Jahre). Letzterem, dem großen amerikanischen Sänger des 20. Jahrhunderts würdigt die Band in ihrem Song ´Elvis´, indem sie auf einen Vers des großen amerikanischen Sängers des 19. Jahrhunderts Walt Whitman zurückgreift: ´Song of bleeding throat, death´s outlet song of life, (for well dear brother I know, If thou wast not granted to sing thou would´st surely die.)´ Und so wie tote Vögel nicht singen können, so wird auch keine Geschichte zumal Musikgeschichte durch chronologische Aufzählungen von toten Helden wirklich erfahrbar. Man muss sich hörend erinnern, um neu anzufangen....
....to change my mind.
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